Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg

Ausstellung vom 19.5. verlängert bis 29.10.2017

Berlin war als Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs von 1884 bis 1918 das Zentrum der deutschen Kolonialpolitik. Auch in der bis 1920 selbständigen Stadt Schöneberg sowie in der Landgemeinde Tempelhof gab es zahlreiche einflussreiche Vereine und Institutionen, welche die deutsche Kolonialherrschaft aktiv unterstützten. Mit der Ausstellung richtet das Schöneberg Museum erstmals seinen Fokus auf die kolonialhistorische Vergangenheit innerhalb der Grenzen des heutigen Bezirks. Es wird deutlich, dass die deutsche Kolonialherrschaft nicht nur global, sondern auch lokal Spuren hinterlassen hat, die bis heute nachwirken.

]Kunstinstallationen von Anaïs Héraud-Louisadat und Nathalie Anguezomo Mba Bikoro kommentieren die Ergebnisse der historischen Forschungen und machen bisher unbeachtete Erzählungen des deutschen Kolonialismus wieder sichtbar.

 

Begleitprogramm im Oktober

 

Sonntag, 15. Oktober und Sonntag,  29. Oktober 2017 - jeweils um 15 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung mit Marie Becker. Die Ausstellung endet am 29. Oktober.